Institut für Musikpädagogik
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Munich Community Music Center

Team

Prof. Dr. Alexandra Kertz-Welzel
Dr. Tobias Emanuel Mayer
Eva Rabak, M.A.
Monika Unterreiner, M.A.

Kontakt: Prof. Dr. Alexandra Kertz-Welzel

Profil

Das im Institut für Musikpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität ansässige Munich Community Music Center (MCMC) fungiert als Vermittler für Forschung, Bildung und Praxis in Community Music. Dem Department Kunstwissenschaften zugeordnet und als Teil des Munich Arts Research Center (MARC), setzt sich das MCMC dafür ein, Community Music als Forschungsgebiet und Musik-Konzept in Deutschland zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das MCMC in fünf verschiedenen Bereichen aktiv:

Sambaband

1. Forschung

2. Praxis

3. Netzwerk

4. Berufliche Weiterbildung

5. Projektarbeit

 

1. Forschung:

  • Adaptierung und Integration des Konzepts "Community Music" in die deutsche Musikpädagogik.
  • Etablierung von Community Music als Forschungsgebiet in der deutschen Musikpädagogik.
  • Kritische Reflektion und Untersuchung der Entwicklung von Community Music auf deutschlandweiter und internationaler Ebene.
  • Förderung und Unterstützung von neuen Wissenschaftlern und Studierenden, die daran interessiert sind, Community Music-Projekte zu untersuchen bzw. theoretische Konzepte zu entwickeln.
  • Weiterentwicklung von geeigneten Strategien und Methoden für die Forschung, einschließlich Arts-Based Research, Practice as Research, Ethnographie, Narrative Forschung und Fallstudien.
  • Publikationen und Präsentationen.
  • Organisation von Tagungen und Vorträgen.
  • Aufzeichnungen der Vorträge vom Symposium 2013.

2. Praxis:

  • Auftrittsmöglichkeiten für regionale und überregionale Community Music-Ensembles.
  • Musik-Workshops.
  • Unterstützung und Beratung bei Projekten.

3. Netzwerk:

  • Kontaktaufnahme zu regionalen und überregionalen Community Music-Gruppen.
  • Austausch und Dialog regionaler Community Music-Gruppen.
  • Erstellung einer deutschlandweiten Datenbank mit Community Music-Gruppen.
  • Finanzierungsmöglichkeiten beziehen und katalogisieren.

4. Berufliche Weiterbildung:

  • Organisation von kompetenzorientierten Workshops für Studierende, Pädagogen und Musiker.
  • Dialog zwischen ortsansässigen Musikern, Experten und Pädagogen.
  • Integration von Prinzipien und Praktiken von Community Music in die Lehrerausbildung und akademische Weiterbildung (Projekt "Lebenslanges Lernen") an der LMU.

5. Projektarbeit:

  • Bereitstellung von Aufführungsräumen für regionale Community Music Gruppen am Institut für Musikpädagogik.
  • Arbeit an Schulen unter Anwendung der Konzepte von Community Music.
  • Projektberatung.

Weiterführende Literatur

  • Kertz-Welzel, Alexandra. Community Music oder die Faszination des Nicht-Lernens. In: Wilfried Gruhn und Peter Röbke (Hg.): Handbuch Musiklernen. Esslingen: Helbling Verlag (2017; in Vorbereitung).
  • Kertz-Welzel, Alexandra. Daring to question: a philosophical critique of community music. Philosophy of Music Education Review 24, Nr. 2 (2016), S. 113-130.
  • Lohmann, David. Improvisation statt Perfektion. Community Music. MünchnerUni Magazin (MUM) 2 (2016), S. 24-25. Online verfügbar.
  • Kertz-Welzel, Alexandra. Community Music oder: Musik für Alle. Neue Musikzeitung (NMZ) 9 (2015), S. 34. Online verfügbar.
  • Kertz-Welzel, Alexandra. Community Music: Ein internationales Konzept erobert Deutschland. Musikschule Direkt 2 (2014), S. 10-12. Online verfügbar.
  • Kertz-Welzel, Alexandra. Internationalizing and localizing: shaping community music in Germany. International Journal of Community Music 6, Nr. 3 (2013), S. 263-272.
  • Kertz-Welzel, Alexandra. Shaping community music in Germany. Sounding Board: The Journal of Community Music 2 (2013), S. 9-11.
  • Lichtinger, Jörg. Gegenentwurf zur Hochkultur. Neue Musikzeitung (NMZ) 4 (2013). Online verfügbar.