Institut für Musikpädagogik
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Bewerbung und Eignungsverfahren

Bewerbung zum Eignungsverfahren

Für die Aufnahme in den Masterstudiengang Musikpädagogik wird die erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungsverfahren vorausgesetzt. Der Zweck dieses Verfahrens besteht in der Feststellung, ob neben den mit dem Erwerb des ersten Abschlusses nachgewiesenen Kenntnissen die Eignung für die besonderen qualitativen Anforderungen im Masterstudiengang Musikpädagogik vorhanden ist.

Diese Anforderungen beinhalten:

  • Musikpraktische Fähigkeiten im vokalen oder instrumentalen Bereich.
  • Grundlegende Kenntnisse in Theorie und Praxis der Musikpädagogik.

Der Antrag auf Bewerbung zum Eignungsverfahren ist für das jeweils folgende Wintersemester bis zum 15. Juli beim Institut für Musikpädagogik einzureichen (Ausschlussfrist).

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. Anschreiben.
  2. Tabellarischer Lebenslauf.
  3. Ausgefüllter Personalfragebogen (30 KByte) zur Identifizierung der Bewerberinnen und Bewerber.
  4. Eine Kopie des Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium, gegebenenfalls mit amtlicher Übersetzung, zum Beleg der im Erststudium erbrachten Inhalte. Sollte dieses Zeugnis zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht ausgestellt sein, ist ein "Transcript of Records" nach dem Leistungsstand des vollendeten 5. Fachsemesters, das sich aus den im Erststudium bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Prüfungsleistungen zusammensetzt, vorzulegen.

Die Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Unterlagen fristgerecht und vollständig einreichen, werden zum Eignungsverfahren eingeladen. Der Termin des Eignungsverfahrens wird mindestens zwei Wochen zuvor durch schriftliche Einladung bekannt gegeben.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen auf einem der genannten Wege an unser Institut:

Per Post:

     Ludwig-Maximilians-Universität München
     Institut für Musikpädagogik
     Leopoldstraße 13
     80802 München

Per E-Mail: leonie.hundertmark@lrz.uni-muenchen.de

 

Eignungsverfahren

Bei dem Eignungsverfahren handelt es sich um ein einstufiges Verfahren in zwei Teilen:

  1. Schriftliche Klausur: Die Klausur dauert 60 Minuten. Sie besteht aus Aufgaben zu den Anforderungen des Studiengangs. Dabei wird insbesondere geprüft, ob die Bewerberinnen und Bewerber zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise befähigt sind.
  2. Musikpraktische Prüfung: Die musikpraktische Prüfung dauert etwa 20 Minuten und beinhaltet den Vortrag dreier Vokal- oder Instrumentalstücke aus verschiedenen Epochen. Der Schwierigkeitsgrad des Hauptfachs richtet sich nach dem Kriterienkatalog Stufe III des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Folgende Instrumente sind zugelassen: Klavier, Streichinstrumente, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Gitarre, Schlaginstrumente. Da vom Institut kein Klavierbegleiter gestellt werden kann, muss jeder Bewerber bei Bedarf seinen eigenen Begleiter mitbringen.

Die Eignung für den Masterstudiengang Musikpädagogik ist festgestellt, wenn beide Teile des Eignungsverfahrens mit "bestanden" bewertet werden. Das Ergebnis wird den Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich mitgeteilt.

Grundlagenliteratur zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung:

  • Gruhn, W. (2003) Geschichte der Musikerziehung. Hofheim: Wolke.
  • Jank, W. (2005). Musik-Didaktik. Praxishandbuch für diee Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor.
  • Kraemer, R.-D. (2004). Musikpädagogik - eine Einführung in das Studium. Augsburg: Wißner.