Institut für Musikpädagogik
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Vita

Monika Unterreiner M.A., studierte Magister Musikpädagogik und Geschichte sowie Lehramt für Mittelschulen mit den Schwerpunkten Querflöte und Gesang. Seit 2010 ist sie im Schuldienst, zwei Jahre später nahm sie ihre Tätigkeit in der Musikpädagogik an der LMU auf. Sie widmet sich schwerpunktmäßig der Vernetzung von Unterrichtspraxis und -theorie sowie den Themen Professionalisierung und Praxisbezug in der Lehrer*innenbildung. Anhand des Projektes Musikpädagogik live ermöglicht sie eine erweiterte Praxisorientierung im Didaktikfach Musik.

Im Wintersemester 2014/2015 begann sie die Koordination von Lehrerfortbildungen. Darüber hinaus bietet sie Veranstaltungen zu musikdidaktischen und pädagogischen Themen wie Inklusion, Community Music, Musikpraxis und Improvisation, LPPlus, Umgang mit schwierigen Schüler*innen, Classroommanagement oder Unterricht in Übergangsklassen an, die auch auf FIBS angekündigt werden. Sie ist unter anderem als Projektleiterin an Schulen, Referentin der Schulämter Fürstenfeldbruck und München sowie für das Münchner Bildungswerk tätig. 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Praxis populärer Musik. Sie leitet die Band für Fortgeschrittene (Self-Made-Band) in der Musikpädagogik an der LMU, arrangiert und schreibt für die wechselnden Besetzungen Popularmusik-Stücke und bringt sie zur Aufführung. Darüber hinaus ermöglicht sie als Ansprechpartnerin für Künstlervermittlung begabten Musiker*innen öffentliche Auftritte und Aufnahmen im Tonstudio. 

Seit 2017 befindet sie sich als abgeordnete Lehrkraft in der Endphase ihres empirisch-qualitativ ausgerichteten Promotionsvorhabens, in dem sie sich mit den aktuellen Herausforderungen des Musikunterrichts an bayerischen Mittelschulen beschäftigt. Im Zentrum stehen die Bewältigungsstrategien betroffener Lehrkräfte, die sie unter dem Aspekt der "Anerkennung" analytisch betrachtet. 

Ihre Forschungsinteressen umfassen die Methodik und Didaktik des Musikunterrichtes, neue Formen des Klassenmusizierens, Umgang mit Improvisation, Kreativität und offenen Lernsituationen des Musikunterrichtes, Musizieren in heterogenen Gruppen sowie Partizipation, Inklusion, Integration und Chancengleichheit in Bildungsprozessen. Soziale Anerkennungsdynamiken und die evidenzbasierte Professionalisierung der Leiter*innen musikalischer Gruppenprozesse stehen dabei im Vordergrund.